Historie

Um 1900 gründeten die Brüder Emil und Georg Bischoff ihre Firma in der heutigen Bischhäuser Str. 1 als Schmiedewerkstatt. Die Gemarkungsgrenze der Gemeinden Gilsa und Bischhausen verlief schräg durch das Grundstück. Da der Gewerbesteuersatz in Gilsa damals niedriger war als in Bischhausen entschieden sich die Firmengründer ihre Firma in Gilsa zu führen. Deshalb stritten die Gemeinden Gilsa und Bischhausen immer über die Höhe des jeweiligen Gewerbesteueranteils. Die Firma entwickelte sich schnell durch die zunehmende Technisierung der Landwirtschaft und 1922 gab es sogar eine eigene Stellmacherei.

Um 1946 wurden die Landmaschinen am Bahnhof Gilsa Waggonweise angeliefert, dort entladen und bei der Fa. Bischoff montiert. Es handelte sich damals um Heuwender, Schlepper, Melkmaschinen, Grubber und auch schon um die ersten Mähdrescher der Marken Lanz, Güldner, Fella und Alfa. Außerdem gab es ein Kommissionslager der Firma Schmotzer.

Auf dem Hof stand auch eine Dreschmaschine mit der in Lohnarbeit für die Landwirte gedroschen wurde. In Spitzenzeiten wurden bis zu 40 Mitarbeiter beschäftigt.

In den Jahren 1957 bis 1958 wurde eine Aral-Tankstelle gebaut und diese bis in das Jahr 1965 betrieben. Im Jahr 1965 wurde eine neue große Werkhalle gebaut.

Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Firma ab dem 01.01.1971 an Raiffeisen Hessenland in Kassel verpachtet.

Am 01.01.2006 übernahmen Markus Koch und Jürgen Thiel, beide Landmaschinenmechanikermeister und ehemalige Mitarbeiter von Raiffeisen Hessenland, die Werkstatt und führen sie erfolgreich als Firma K&T Landtechnik Gilsa GmbH bis heute weiter.

Zum Unternehmen gehören zusätzlich drei Gesellen: Jochen Müller , Stefan Süße und Pascal Wickert, drei Innendienstmitarbeiter: Klaus Dittmar, Dörthe Strauch und Sandra Sokolowsky sowie zwei Auszubildende.